Fehler bei Rassenbeschreibungen

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stief

Fehler bei Rassenbeschreibungen

#1 Beitrag von stief » 10 Dez 2005 11:13

Hab mir mal die Rassenbeschreibungen durchgelesen und bin dabei draufgekommen das die Zwergenstory bei mir nicht vollständig angezeigt wird. Kann den Fehler mal jemand beheben ... ich würd das irgendwie noch gern fertiglesen und vor allem könnte ich genau diese auch noch gut gebrauchen :)

hudel

#2 Beitrag von hudel » 18 Dez 2005 02:12

Hi,

Istari hat mir die Fortsetzung freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Ich poste sie mal hier, weil ich sie einfach gelungen finde und genauso neugierig auf die Fortsetzung war ;)...

Zwerge
Die Kinder [Gottname]

"...[Gottname] der Herr allen Erzes, der Hüter der ewigen Esse war betrübt und voller Gram als er all das Erz verborgen hatte, denn dort wo es war, in den Tiefen der Welt, konnte sich niemand an seinem Glanz erfreuen. Niemand war da der die Klüfte und Höhlen durchstreifte und sie mit Leben erfüllte. So stieg er herab tief unter die Erde und erschuf ein Wesen dem seinen Gleich. Er nahm Metall und die Glut der Berge und formte einen Leib, klein und Zäh damit sein Volk in die engsten Klüfte kriechen konnte und der harten Arbeit gewachsen war. Dann gab er ihm sein Blut und seinen Wille, damit es Stolz und Unbeugsam werden würde und sein Talent mit Hammer, Axt und Amboß erbe. Sodann erfüllte er den Leib mit Leben und Sprach zu ihm: "Steige hinab Tief in die Berge und hole all das Erz aus ihrem Inneren, forme und schmiede es damit wir uns an seinem Glanz erfreuen. Doch hüte dich, zu tief zu graben oder du wirst den Drachen wecken der im inneren der Welt schlummert....."
Auszug aus den Schriften der Vorväter
in den Hallen [ZwergenStadtname]

Die Geschichte der Zwerge
Nachdem [Gottname] die Zwerge erschaffen hatte ruhte er für lange Zeit und die Zwerge taten wie es ihnen [Gottname] gehiessen hatte. Sie gruben Hallen und Stollen in den Fels der Berge, schürften das Erz und schmiedeten es zu kunstvollem Geschmeide und meisterlichen Waffen und Rüstungen.
Doch als bald zerstritten sich die Zwergenclans und blutige Kämpfe entbrannten. Da stieg [Gottname] erneut herab zu seinem Volk und rief es zu sich. Er erwählte zwei der Ihren, [Zwergenname] und [Zwergenname] und hieß sie von nun an seinen Sohn und seine Tochter, denn über all die dunklen Jahre hatten beide seine Glut in ihren Herzen bewahrt und nie die Hand gegen einen Zwerg erhoben. [Gottname] selbst weihte [Zwergenname], Sohn des [Gottname] zum ersten Bergkönig und ließ die Clanväter ihm Treue schwören.

Der erste Befehl [Zwergenname] war es seinem Volk ein Heim zu geben, eine Stadt wie sie noch kein sterbliches Auge erblickt hatte, [Zwergenstadtname] die Stadt der Zwerge. [Zwergenname] selbst baute mit dem Willen und der Ausdauer die eines Gottes würdig gewesen währen und hier in [Stadtname], gründete er eine Familie. [Zwergenname] gebar ihm einen Sohn und eine Tochter: [Zwergenname] und [Zwergenname].

Doch die Zeit verrann und das Leben [Zwergenname] ging dem Ende zu. Er stellte sich in die Mitte der Felsenstadt und sagte: "Dies ist meine Stadt. Dies ist [Stadtname]. Hier lebte ich, hier werde ich sterben. Aus dem Fels bin ich entstanden und zum Fels werde ich nun zurückkehren."
Kaum hat er diese Worte gesprochen, stockte sein Atem. Seine Augen wurden starr. Seine Haut wurde grau. [Zwergenname] nahm ihn bei der Hand und auch sie begann zu erstarren. Beide wurden zu Fels. [Zwergenname] sah, wie seine Eltern zu Stein wurden. Voller Trauer schwor er, solange er lebe, seinen Bart wachsen zu lassen, damit er immer an die prachtvollen, roten Locken, des Bartes seines Vaters erinnert werde.

Erscheinungsbild und Körperbau
Zwerge sind gut 2 Köpfe kleiner als Menschen, im Durchschnitt zwischen 1.25m und 1.50m Ihr Körperbau ist gedrungen und kraftvoll und ihre Proportionen sind deutlich klobiger als bei Menschen.
Ihre Haare tragen sie meist lang und fast immer zu Zöpfen geflochten, die Farben Braun und Rotbraun dominieren zwar, doch kennt man auch blonde oder schwarzhaarige Zwerge, nur von Albinos unter den Zwergen wurde bisher noch nie berichtet. Schon legendär ist die Liebe der Zwerge zu ihren Bärten, die sie hegen und pflegen, in Zöpfen oder Offen tragen und wie ein Heiligtum verehren. Das Gesicht der Zwerge wirkt genauso gedrungen wie der Rest des Körpers, so das viele Menschen verächtlich von Knubbel- oder Knollennasen und Pausbacken sprechen würden, was Zwerge wiederum gar nicht gerne hören.
Das Zwerge dreckig sein und stinken ist ein Gerücht, das wohl auf einer Sitte der zwergischen Schmiede und Bergleute beruht, sich vor der Arbeit mit einer Paste aus Fett und etwas Kohle einzureiben. Dies hat den Sinn ihre Haut vor Verbrennungen und Abschürfungen zu bewahren, verleiht den Zwergen aber ein dreckverschmiertes Aussehen und einen leicht ranzigen Geruch.

Das Wesen der Zwerge
Ebenso legendär wie die Liebe zu ihren Bärten ist der Starsinn und Sturkopf der Zwerge. Was sich ein Zwerg einmal in den Kopf gesetzt hat wird er auch erreichen, wenn auch mit viel Geschrei und Gefluche. "Der hat ‚nen richt'gen Zwergenschädel" oder "Der hat eine Zwergensgeduld" sind nur zwei fliegende Redewendungen unter den Menschen die das Wesen der Zwerge widerspiegeln. Auch das ständige brummeln und stänkern der Zwerge ist berühmt berüchtigt.
Auch ist es nicht so das die Zwerge den Kampf lieben, doch führt sie ihr Jähzorn und ihr Sturkopf oftmals in Situationen in denen sie nur mit der Waffe in der Hand weiterzukommen scheinen. Wehe dem der einen Zwerg in den Jähzorn treibt, solches hat schon der ein oder andere mit seinem Blut oder mehr bezahlt.

Gesellschaft und Namensgebung
Die Familie bildet die Basis der zwergischen Gesellschaft, der Stolz auf den eigenen Stammbaum ist den Zwergen schon in die Wiege gelegt. Dies spiegelt sich nur gar zu deutlich in ihrer Namensbildung, so trägt der Sohn immer den Namen des Vaters als Nachnahme und die Tochter den der Mutter. Üblicherweise werden auch nur diese beiden genannt, doch bei Zeremonien kann es schon einmal vorkommen das der vollständige Name genannt wird. Dies kann sich mit unter über Stunden hinziehen bis all die Sohn des Hungold Sohn des Baromil usw.. genannt sind.
Die Familien wiederum sind durch Heirat und Familienbande in Clans zusammen gefaßt deren ältestes Mitglied der Clanvater / die Clanmutter ist (meist wird jedoch auch bei Frauen der männliche Titel Clanvater gewählt). Die Clanväter bilden einen Rat der wiederum den Bergkönig bei seinen Entscheidungen beisteht.

Der Glaube der Zwerge
Die Zwerge verehren allein [Gottname] als ihren Gott. Zwar achten sie auch die anderen Götter und sind sich ihrer Existenz bewußt, doch würde kein Zwerg auf die Idee kommen diese zu verehren oder ihnen gar Opfer darzubringen. Die Zwerge akzeptieren den menschlichen Namen [Gottname] für ihren Gott, auch wenn sie ihn selbst nie so nennen würden und es verwundert wohl auch nicht das der oberste Geweihte der [Gottname] Kirche ein Zwerg ist.
Die Vorstellung der Zwerge vom Leben im Jenseits ist ähnlich dem der Menschen. Wer ein Leben treu nach den Regeln seines Gottes führt, verdient sich einen Platz im Paradies des Gottes. Ist er unwürdig wird er dereinst wiedergeboren um sich erneut zu beweisen zu können. Sein Leben wird den Taten seines alten Lebens entsprechen.
Verbrecher und böse Zwerge jedoch, gelangen in die Unterwelt, wo sie von den Kreaturen [BöserGottname] geqält werden. Ihre Seele gebunden an ihren fauligen Körper kann erst dann wieder in den Kreislauf des Lebens einkehren, wen auch der letzte Knochen von ihnen zu Staub zerfallen ist.

Waffen & Kleidung
Von je her führen Zwerge die Axt als Waffe, doch auch stumpfe Schlagwaffen wie Hammer und Streitkolben sind weit verbreitet. Waffen die mehr Geschick denn Stärke benötigen sind dagegen als schwächlich geächtet und werden kaum genutzt.
Die Armbrust ist die einzige Schußwaffe die bei den Zwergen je Verbreitung gefunden hat, schließlich wurde sie von einem Zwergen erfunden. Die angestammte Rüstung der Zwerge ist das Kettenhemd, das sie meist vom Vater erben und das sich schon seid Generationen im Besitz der Familie befindet. Dennoch oder grade deshalb wählen die meisten Zwerge den Plattenharnisch wenn sie in den Kampf ziehen, er bietet mehr Schutz und sie wollen das kostbare Erbstück keiner Gefahr aussetzten. An normaler Kleidung tragen Zwerge vor allem Leder, welches bei der Arbeit an Esse und in den Stollen mehr Schutz bietet als Stoff.

Magie & Gaben (Rassenfähigkeiten)
Durch die lange Zeit, welche die Zwerge unter dem Berg lebten und auch heute bei ihrer Arbeit verbringen, haben sich ihre Augen an das Licht das die wenigen Fackeln dort spenden gewöhnt. Sie benötigen nur noch einen Bruchteil von jenem Licht das sie einst benötigen, sehen jedoch trotzdem fast wie am Tageslicht.
Auch hat die harte Bergarbeit die Zwerge aussergewöhnlich stark und zäh gemacht und ihre Sinne für die besonders edle Erze geschärft, so daß sie die einzigen sind die Mitherilladern finden können und die Kunst beherrschen es zu verhütten und zu schmieden.

Die "Zwergenwut", eine Art Kampfrausch in die ein Zwerg fallen kann, so man ihn ärgert, ist schon berühmt und berüchtigt. Darüber hinaus schützt die hohe körperliche Robustheit der Zwerge, sie etwas vor der Wirkung von Giften.
Magie stehen die meisten Zwerge ablehnend gegenüber und viele halten ein magisches Licht schon für "schwarze Zauberei" oder "Elfenwerk". Nur äußerst selten wird ein Zwerg geboren, der die Gabe besitzt und das Leben dieser Zwerge ist geprägt von Einsamkeit, sie sind "Ausgestoßene" aus allen Welten.
(Sie werden nicht wirklich verstoßen, doch begegnen ihnen die anderen Zwerge mit großem Mißtrauen und sogar blanker Furcht oder Haß. So verlassen die meisten "Geoden" die Hallen der Zwerge früh und leben einsam in den Hochtälern der Berge.)

Beziehung zu den anderen Rassen
Zu den Menschen haben die Zwerge ein gemischtes Verhältnis. Sie würdigen einen guten Kämpfer oder Schmied der Menschen. Jedoch mehr wie ein Meister, der die Arbeit eines Schülers begutachtet, da sie sich als die einzig wahren Kämpfer wie auch Schmiede ansehen.
Den Elfen treten sie meist spöttisch bis hochmütig gegenüber, was aber nicht feindlich heißen soll (haben doch schon Elfen und Zwerge Seite an Seite gegen die Mächte der Finsternis gekämpft, was diese beiden langlebigen Völker auch nicht so schnell vergessen werden).
Die Zwerge sehen die elfische Lebensweise als disziplinlos, ungerichtet, zu leichtfertig an. Sie unterscheiden sich in allen Bereichen des Lebens so sehr von einander das sie die Elfen einfach nicht verstehen können, jedoch respektieren sie die Elfen gleichzeitig als eines der alten Völker. Doch meist führt das aufeinander Treffen von Zwerg und Elf zu Streitereien, eine falsch verstandene Bemerkung des Elfen zum Namen des Zwerges, ein Lachen des Zwerges an falscher Stelle und schon befinden sich beide in einem hitzigen Wortgefecht.

Die Heimat der Zwerge
Seid Urzeiten ist "die Heimat" der Zwerge [Stadtname], die Stadt im Fels. Die ganze Stadt besteht aus Festungswällen, Trutzburgen, Festungsanlagen und wehrhaften Steinhäusern. Nur wenig Holz wurde zur Errichtung der Bauwerke benutzt. Meist bestehen sie aus großen quaderförmigen Steinen, die fast nahtlos zu Mauern und Türmen gefügt wurden. Um geben ist [Stadtname], mit Bergen, deren Gipfel den Himmel zu berühren scheinen, und die bei den Zwergen den Namen "Türme des Himmels" tragen, in ihnen befinden sich die Stollen und Minen in denen die Zwerge nach Erz graben.
In denen zu [Stadtname] gehörigen Hochtälern erstrecken sich die Felder und Gärten in denen die Zwerge alles was [Stadtname] benötigt anpflanzen und hier steht auch die Brauerei in der das legendäre Zwergenbier gebraut wird.

Zusammenfassung
- Sie sind sehr stolz, teils schon überheblich, was die Arbeit des Schmieds und des Bergmannes betrifft.
- Zwerge sind grummelige, brummende und etwas griesgrämige Zeitgenossen.
- Unverkennbar ist auch ihr Jähzorn und ihre Dickköpfigkeit.
- Zwerge widmen dem Metall insbesondere aber dem Gold sehr große Aufmerksamkeit.
- Nur wenige folgen nicht dem Ruf des Metalls und erlernen eine andere Handwerkliche Fähigkeit.

Sprache
Passend zum Wesen der Zwerge ist auch ihre Sprache. Beinhaltet sie doch harte "unrunde" Worte, welche aber präzise das Aussagen was sie meinen. Die Sprache ist genauso direkt wie die Zwerge selber und so beinhaltet sie kaum Umschreibungen. "Khazalid" ist eine Sprache die vor allem von dunklen, kehligen und gutturalen Lauten geprägt ist.

stief

#3 Beitrag von stief » 18 Dez 2005 11:39

Hab mir mittlerweile auch schon das komplette Konzept von Istari geholt und wollte es gerade posten .... Aber da bist du mir ja schon zuvorgekommen ;) ... Trotzdem ein herzliches Dankeschön!

mfg stief

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